Paragliding
DefinitionDas Gleitschirmfliegen (Paragliding) ist eine Flugsportart, welche mit speziellen Fallschirmen, die bereits vor dem Start geöffnet werden, ausgeübt wird. Der Pilot sitzt dabei in einem Gurtzeug, welches durch Leinen mit dem Flügel verbunden ist. Die Springer werden durch Aufwinde in der Lust gehalten. Diese können sowohl durch Sonneneinstrahlung (Thermik) als auch unebenes Gelände (Hangaufwind) entstehen. FlugverlaufDie Gleitschirmpiloten werden entweder durch eine Winde in die Luft gezogen oder starten von Berggipfeln. Durch
die Strömung, welche durch die Vorwärtsbewegung entsteht, wird der Schirm aufgebläht und funktioniert
wie ein Flügel eines Flächenflugzeuges. Gesteuert wird ein Gleitschirm durch so genannte Bremsleinen, die mit
der Hinterkante des Stoffflügels verbunden sind. Zieht der Gleitschirmpilot an einer Leine, entsteht eine einseitige
Bremswirkung, was den Schirm in die entsprechende Richtung lenkt. Zieht der Springer beide Leinen, entsteht eine
Bremswirkung. Durch ein fussgesteuertes Trimmsystem kann der Pilot den Anstellwinkel steuern und so beschleunigen.
AusbildungDie Ausbildung der Gleitschirmpiloten ist bislang national geregelt. In der Schweiz und vielen anderen europäischen
Ländern besteht die Ausbildung aus einer theoretischen und einer praktischen Komponente, welche beide geprüft werden.
In der Schweiz werden zuerst einige Starts im Tandem mit dem Fluglehrer auf dem Übungshang absolviert, worauf einige
Höhenflüge (mit einer Höhendifferenz von mehr als 400 m) durchgeführt werden. Parallel dazu erfolgt die
theoretische Ausbildung, welche in fünf Module (Gesetzgebung, Fluglehre, Flugpraxis, Materialkunde und Wetterkunde) aufgeteilt
ist. |
|
| zum Anfang | Stand 21.10.2009 © 2009 AFG |
