Multi-Engine

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Multi-Engine-Rating

Aufbauend auf einer bestehenden Lizenz, kann ein Pilot mit mehr als 100 Flugstunden das Multiengine-Rating erlangen. Diese Erweiterung zu seinem Schein berechtigt ihn, Flugzeuge mit mehr als einem Motor zu fliegen - in den meisten Fällen sind dies zweimotorige Maschinen.

Piper Seneca

Es mag sich die Frage stellen, warum ein solch vermeintlich kleiner Unterschied eine separate Weiterbildung erfordert. Jedoch ist dies in verschiedenen Besonderheiten gut begründet, die sich aus dem Fliegen mit mehreren Triebwerken ergeben.
Zum einen sind natürlich sämtliche mit der Maschine verbundene Handlungsabläufe doppelt auszuführen - und das auch noch in kürzerer Zeit, da zweimotorige Flugzeuge oft schneller sind. Das will geübt sein.
Der Hauptgrund liegt aber in den Flugeigenschaften, die sich beim Ausfall eines Triebwerks ergeben. In einem solchen Notfall ist schnelles und gelerntes Handeln notwendig, um die Kontrolle über das nun nur noch einseitig motorisierte Flugzeug zu behalten.

Ausbildung

Die Ausbildung umfasst sechs Flug- und sieben Theoriestunden. Die abschließende Überprüfung wird mit einem Fragebogen und einem Checkflug durchgeführt.

Obwohl das Multiengine-Rating nicht für alle Piloten in Frage kommt (zwei- oder mehrmotorige Maschinen stehen nicht immer zur Verfügung, und manche Piloten benötigen diese Erweiterung schlicht nicht), stellt sie doch eine weitere fliegerische Herausforderung dar, der sich viele Piloten einfach ihrer selbst willen stellen wollen. Für den Erhalt der Lizenz ist ein jährlicher Checkflug erforderlich.

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zum Anfang Stand 21.10.2009 © 2009 AFG